FT-Rosenheim
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Sieg der FT Rosenheim hing am seidenen Faden.

 

 

TT-Buben gewannen nach Fastausscheiden den Sommerpokal 2008

 

Matthias Kubiak holte den vierten Punkt für die erste Bubenmannschaft der FT Rosenheim

Eigentlich waren sie schon so gut wie ausgeschieden. Dann aber holten sich die Buben der FT Rosenheim im sechsten Anlauf doch noch den Tischtennis-Sommerpokal 2008 durch einen 4:2 Endspielsieg über den Überraschungsfinalisten TSV Soyen.

 Es war eine Veranstaltung, die mit Sicherheit als die Spannendste in die Geschichte dieses Turniers eingehen wird. Schon die Vorrundengruppen hatten es in sich. In der Gruppe A waren am Ende sowohl der TuS Raubling wie auch der TSV Soyen punktgleich und satzgleich. Beim Heranziehen des direkten Vergleichs beider Mannschaften stellte man fest, dass auch dieser mit 3:3 Unentschieden endete. Letztlich mussten dann sogar die Sätze ausgezählt werden, die mit 80:73 für den TSV Soyen sprachen und ihn ins Finale brachten.

 Dieses Ergebnis konnte die Gruppe B sogar noch toppen. Denn hier waren die FT Rosenheim und der TuS Großkarolinenfeld punkt- und satzgleich. Auch hier mussten dann die Sätze ausgezählt werden, wobei der spätere Sieger mit 79:77 um nur zwei Sätze besser war. Dass das Rosenheimer Quartett aber am Ende triumphieren konnte, das hatten sie eigentlich dem SV Prutting und hier besonders David Hele zu verdanken. Im letzten Duell zwischen dem TuS Großkarolinenfeld und dem SV Prutting durfte der TuS Großkarolinenfeld eigentlich keinen Punkt zulassen, um das Endspiel zu erreichen. Bis kurz vor Schluss sah es auch so aus. Zunächst verlor dann aber Inninger gegen Mayer. Anschließend unterlag auch noch Frömel zum Leidwesen des TuS Großkarolinenfeld im Entscheidungssatz gegen Hele mit 9:11, so dass diese Begegnung mit 4:2 endete.

 Das Finale zwischen der FT Rosenheim und dem TSV Soyen war dann schlechthin Werbung für den Tischtennissport. Besonders die Begegnung zwischen Raphael Unger und Georg Neugebauer, die das 2:1 brachte, sah einen offenen Schlagabtausch mit vielen guten Ballwechseln. Als das Soyener Team zwischenzeitlich auf 3:2 heran kam, lag die Last auf den Schultern von Matthias Kubiak. Doch der jüngste im Team behielt die Nerven. In drei Sätzen schlug der 13-Jährige seinen Kontrahenten Koslowski und sorgte mit dem Punkt zum 4:2, dass die FT Rosenheim im sechsten Anlauf zum ersten Mal den begehrten Pokal gewann.

 Ein Kuriosum gab es im Kampf um die beste Doppelpaarung. Hier gab es mit den beiden Großkarolinenfelder Paarungen Inninger-Knott/Gromm und Frömel/Kanzler gleich zwei erste Plätze. Beide blieben unbesiegt und kamen jeweils auf 18:3 Spiele. Bester Einzelspieler wurde Marcel Mayer vom SV Prutting. Auch er beendete das Turnier ohne Niederlage und gab insgesamt nur vier Spiele ab.

 Spiel um Platz 1: FT Rosenheim 1 – TSV Soyen 4:2; Spiel um Platz 3: TuS Großkarolinenfeld – TuS Raubling 4:2; Spiel um Platz 5: TTV Rosenheim – SV Prutting 4:2; Spiel um Platz 7: TSV Bad Endorf – DJK SV Griesstätt 4:2; Spiel um Platz 9: SV Nußdorf – SB Rosenheim 6:0; Spiel um Platz 11: FT Rosenheim 2 – TTV Rosenheim 2 6:0 kampflos.

 

In der Halle herrschte reger Spielbetrieb

Das Schiedsgericht mit Martin Lischewski und Bernd Richter hatte viel zu schreiben

Das Doppel Inninger-Knott/Gromm war eines von zwei Paarungen, das unbesiegt blieb

Bubenmannschaft der FT Rosenheim gewann nach fünf vergeblichen Versuchen diesmal das Endspiel

 

 

 

Der TSV Soyen erwies sich als hartnäckiger aber fairer Finalgegner

 

 

 

 

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