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Kritische Fragen beim Kreistag des TT-Kreises Rosenheim – Willi Hekele verabschiedet
In die Gaststätte „Freie Turnerschaft“ in Rosenheim hatte der Kreisvorsitzende des Tischtennis-Kreises Rosenheim, Alois Kurfer, alle heimischen Vereine zum ordentlichen Kreistag geladen. Dabei galt es der Frage nachzugehen: Wird man dem Leitbild „BTTV …. immer in Bewegung“ aus heimischer Sicht gerecht. Verabschiedet wurde auch der langjährige Kreisjugendwart Willi Hekele aus Eggstätt.
Neben den fast vollständig angereisten Vereinsvertretern galt der besondere Gruß des Kreisvorsitzenden dem Vorsitzenden des Bezirkes Oberbayern, Manfred Geier. Die Veranstaltung, die aufgrund des 100-jährigen Jubiläums der FT Rosenheim zentral ausgerichtet war, umfasste Schwerpunktthemen, die beispielsweise unter dem Motto „BTTV …. immer in Bewegung“ standen. In seinem Grundsatzreferat informierte Kurfer hierzu über das Leitbild des Bayerischen Tischtennis-Verbandes, besonders gesehen aus der Sicht des heimischen Kreises. Insbesondere sind Strukturen zu erforschen, Probleme zu erkennen und Ziele zu formulieren, damit man mögliche Methoden und Mittel findet, wie diese Vorgaben erreicht werden können. Dass sich an der Basis etwas bewegt, bewiesen unter anderem die Teilnehmerzahlen bei den Minimeisterschaften oder auch die Erfolge der heimischen Spieler und Spielerinnen bei überregionalen Turnieren. Besonders lobenswert sind auch die Trainingscamps unter professioneller Anleitung. Kurfer warnte allerdings auch, mit dem „Ist-Zustand“ zufrieden zu sein. „Immer in Bewegung bleiben“ verlangt auch motivierte und gut ausgebildete Sportkameraden. Obwohl bei einigen Vereinen immer noch „Luft nach oben“ ist, darf man nach Ansicht des Kreisvorsitzenden eine positive Gesamtbilanz ziehen.
Die Berichte der einzelnen Fachwarte verliefen zwar kritisch, aber durchwegs positiv. Besonders hervorgehoben wurde dabei die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Kreisvorstandschaft. Dass jede Medaille zwei Seiten hat, erfuhr die Versammlung beispielsweise bei den Ausführungen des Kreisjugendwartes Willi Hekele und des Fachwartes für Einzelsport, Ernst Dittmar. Während Hekele von sehr guten Ergebnissen des Nachwuchses berichten konnte, waren die letzten Kreismeisterschaften der Erwachsenen nach Ansicht Dittmars mit einigen Wermutstropfen behaftet. Allerdings konnten sich der Bad Aiblinger Florian Ludwig und Simone Reiter von der FT Rosenheim für die deutschen Meisterschaften qualifizieren. Ernst Dittmar stellte in einem Referat zudem auch angedachte Konzepte zur Mitgliedergewinnung und zur Förderung der Vereine vor, die vom Bezirksfachwart Vereinsservice, Heinz Felten wie auch von BTTV-Lehrreferent Werner Nowey ausgearbeitet wurden.
Aus personeller Sicht wird der Tischtenniskreis in Zukunft auf die Dienste von Willi Hekele verzichten müssen, der seinen Abschied als Kreisjugendwart bekannt gab. In seiner Dankesrede stellte Alois Kurfer die ruhige aber immer engagierte Arbeit des scheidenden Fachwartes heraus, stellte den Versammelten aber gleichzeitig mit dem Riederinger Sebastian Zilken einen kompetenten Nachfolger vor. Er wird das Amt des Kreisjugendwartes in den nächsten zwei Jahren kommisarisch übernehmen.
Eingebunden in den Abend waren aber auch Ehrungen für verdiente Abteilungsleiter und Fachwarte. So erhielt der Pruttinger Erwin Weiser für besondere Verdienste im Tischtennissport die Ehrennadel des BTTV in Gold. Günther Lodes vom SV DJK Kolbermoor, der aus beruflichen Gründen nicht anwesend war, darf sich über die Verdienstnadel in Gold mit kleinem Kranz freuen. Aus den Händen des Bezirksvorsitzenden Manfred Geier erhielt Gerhard Erlich von der FT Rosenheim für langjährige Verdienste im Sport die Verdienstnadel des BTTV und des BLSV in Gold. Manfred Winterstetter vom SV Schloßberg überreichte Geier – ebenfalls vom BTTV und BLSV – für langjährige Dienste im Sport die Ehrennadel in Silber mit Gold. (09.05.2009)
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